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sound art
eine melodie zeichnen? einen rythmischen, einen entspannt-chilligen sound visualisieren? wie werden groovige beats und rockige gitarren-riffs dargestellt? und wie sieht eigentlich musik von bands und djs auf einem bild aus - beispielsweise von gruppen wie pony, seeed, die sterne, emil bulls, slut oder le hammond inferno? zehn künstler sind diesem interessanten gedanken nachgegangen und besuchten in einem zeitraum von fünf monaten je ein konzert von insgesamt zehn bands und djs, um danach ihre persönlichen eindrücke in kreativ-visualisierter art und weise darzustellen. entstanden ist dabei ein unglaublich kreativer output, welcher nun in form eines 60-seitigen tour-tagebuchs lanciert wurde: „pieces taken from a diary – a puma graphic book“ so der titel des in limitierter auflage aufgelegten werkes, das sich mit aufwendigem artwork und beigelegter compilation-cd präsentiert. als supporter dieses „music meets urban art“-projekts agiert die sportmarke puma, die sich seit rund zwei jahren verstärkt im musikbereich engagiert. das buch zeigt ein breites spektrum verschiedenster stiltechniken zeitgenössischer kunst. zu sehen sind graffitis, schablonentechniken, screendesigns sowie fotografie und collagen. angereichert wurden die visualisierten beats mit fotos der musiker aus dem onstage und backstage-bereich, im proberaum oder ganz privat. das hochkarätige spektrum des artworks stammt unter anderem aus dem designbüro „a room for romeo“, aus dem auf musik, mode und kultur spezialisierten „nuigraffngraph“-designbüros sowie der kreativwerkstatt „bionic systems“.
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