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grüne insel
sanfte hügel, schroffe klippen, tiefschwarze seen und ein hauch von mittelmeer - aber doch irgendwie ganz anders. irland – die insel der ruhe, der „leeren“ landschaften und lebendigen städte. es ist eine ganz außergewöhnliche mischung aus der sich die atmosphäre der grünen insel zusammensetzt. vor allem der südwesten zeigt sich dabei ausgesprochen reizvoll. in den grafschaften entdeckt man romantische schlösser, bergseen und eine reichhaltige vegetation aus palmen, fuchsien und anderen exotischen pflanzen, was auf das besondere milde klima zurückzuführen ist. durch den häufigen wechsel der wetterlagen kommt es auch sehr oft zu fast bizarren farbspielen und nach einem wolkenbruch kann sehr schnell strahlende sonne folgen, was häuser und wiesen glanzvoll „aufleuchten“ lässt. ein schier klischeehaftes bild sind auch die rund 5 millionen glücklichen schafe und kühe, die auf den saftigen wiesen irlands grasen und allgegenwärtig sind. dass die stolzen bewohner der insel „die größten erzähler seit den alten griechen sind“, wie dies schon schriftsteller oscar wilde aufgefallen ist, wird in den lokalen pubs der städte deutlich. dort wird sehr laut gesprochen und vor allem viel getrunken. untertags ist dann wieder das gemütliche inselleben angesagt und vieles dem zufall überlassen ...
fotos von geri weber und isabella heugl
pool journal