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marokko impressionen
landschaften ziehen vorbei, häuser halbfertig oder uralt streifen unsere sinne. surrealistische wüstenbilder und viele menschen, die sich hier in marokko zwischen großen distanzen bewegen. klapprige autos, alte mofas, irgendwie hat alles einen gewissen charme. wer einmal die farbschattierungen der sonne in den gebirgsfalten der hohen atlas-region und der wüste saharas betrachten durfte, wird das sein leben lang in sich mittragen. so nah und doch so fern: nur rund vier flugstunden trennen den mitteleuropäer von den schönheiten dieses
landes. man begibt sich damit möglicherweise auf die kürzeste fernreise der welt. impressionen aus stimmungen, gerüchen und menschen arabo-islamischer herkunft lassen den orient hier in seiner vielfältigsten form erscheinen.
wer sich das nächste mal einen 20-stunden-flug in irgendwelche abgelegenen, exotischen gegenden dieser erde überlegt, sollte vorher einmal den „jemaa el-fna“, den platz der gaukler in der altstadt marrakeschs besuchen. exotischer geht es nicht mehr.
fotos: mit freundlicher genehmigung des nikita-teams
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