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cutting and sharpening
das messer gehört zu den wichtigsten werkzeugen der menschheitsgeschichte. metallklinge und der griff bilden dabei schon seit der bronzezeit eine einheit. ob als ehemaliges zahlungsmittel, statussymbol, schneidewerkzeug, koch- und essbesteck, chirurgisches instrument oder schmuckstück, das messer hält seit jahrtausenden einen hohen kulturellen status. das deutsche unternehmen dick beschäftigt sich seit 230 jahren mit der perfektionierung des messers ...

messer ist nicht gleich messer. das wird einem nicht nur beim schneiden von gemüse oder fleisch beim ersten schnitt deutlich, sondern auch beim „greifbaren“ genuss eines formvollendeten messers. ein optisch und haptisch anspruchsvolles qualitätsmesser vermag es zu schaffen, die scheinbar mühevolle küchenarbeit in einen sinnlichen vorgang zu verwandeln. wer je einmal einen asiatischen koch bei der zubereitung von rohem fisch und gemüse zugesehen hat, der weiß, wie gut und stilvoll es aussehen kann, speisen zuzubereiten und wie elementar dabei die richtigen messerarten sind. vom zweiseitig geschliffenen gemüsemesser bis zum einseitig geschliffenen filetiermesser, jede spezialklinge eignet sich unterschiedlich gut für die zubereitung von kräutern, fleisch oder gemüse.

das im deutschen esslingen gegründete unternehmen friedr. dick kultiviert seit dem jahr 1778 die anspruchsvolle, handwerkliche fertigung von messern. dick-messer gehören heute zu den wichtigsten „schneidepartnern“ bei vielen profi- und hobbyköchen auf der ganzen welt. fundament der vier anspruchsvollen messerserien von dick bildet vor allem die schmiedung des hochwertigen stahls der klingen. durch einen technisch hoch komplizierten vorgang - der stahl wird in vielen schichten gefaltet, geschmiedet, gehämmert ... - werden die klingen bei 1.000 grad gehärtet und abschließend geschärft. dabei kommt es zu nicht weniger als 45 arbeitsschritten! stets wird danach getrachtet, handwerkliche perfektion mit modernistischen design-ideen zu verbinden. das schlanke tranchiermesser, das flexible filiermesser, das brot- und universalmesser oder der japanische universalist santoku avancieren dabei von reinen gebrauchs- zu ästhetischen design-gegenständen.

schon seit dem jahr 1893 gehört auch der legendäre, orientalische damaszener stahl zu einem grundlegenden bestandteil des messerportfolios. dieses besonders hochwertige metall, welches sowohl über weiche als auch harte eigenschaften verfügt, zählt auch in der aktuellen messer-serie zu den highlights.

die unverwechselbare ästhetik erreicht das damaszenermesser durch den verlauf der rostfreien 33 stahlschichten und einer sehr alten, überliefenten schmiedekunst, welche die bekannte festigkeit und geschmeidigkeit erzeugt. dass die damaszenermesser-serie auch weit über die eigentliche schneidefunktion hinaus ästhetische aussagekraft vermittelt, dokumentieren auch die beiden auszeichnungen „design plus award ambiente 2008“ und „red dot design award 2008“. über eine besondere optik und professionelle qualität verfügen zudem die drei weiteren messerserien von dick „1778“, „1905“ und „premiere plus“. fazit: noch nie war „aufschneiden“ mit dem messer mit so viel vergnügen verbunden ...

helmut wolf
pool journal