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denim and living
jeans bilden heute gewissermaßen die „modische brücke“ zwischen den verschiedenen altersgruppen, ideologien und szenen. dass sich das universelle modematerial auch als ausdrucksstarker designstoff für alltagsgegenstände eignet, ist ein gänzlich neuer aspekt. g-star zeigt, wie denim auch als designmaterial „funktionieren“ kann.
ob jugendlicher skater, bürgerlicher traditionalist oder fashion-victim, ob urbaner stadt- oder naturverbundener landbewohner, jeans gelten als allvereinendes modeelement quer über den erdball. mit jeans dokumentiert der einzelne seine individuelle persönlichkeit. jeans passen überall, untertags ebenso wie am abend, im büro genauso wie im schicken restaurant. die denim-marke g-star, bekannt für seine puristisch-klare jeans-ausrichtung, hat nun einen weiteren schritt in richtung jeans als umfassendes lebensstil-produkt gewagt. mit der präsentation der sogenannten„handcrafted objects“-kollektion, möchte das label ein statement für den universalen einsatz von denim als überaus effektives design-material darstellen. ein bürostuhl, eine stehlampe, eine kettensäge, ein hai, ein feuerlöscher, ein landrover defender oder eine betonmischmaschine, mit denim lässt sich vieles „bekleiden“ - lässt sich vieles spielerisch „umgarnen“. jeans sind mode, jeans sind teil unseres lebens. jeans sind auch kunstwerke – im weitesten sinne. entsprechend dieser ideologischen grundausrichtung des jeans-labels, welches sich seit beginn an der liebe zum detail und zur klassischen schneidertechnik verschrieben hat, liegt der fokus auf handgemachte objekte. dabei soll vor allem der „maßschneiderische“ aspekt zum tragen kommen, der nur in mühevoller kleinarbeit und schneidertechnik erreicht werden kann.
parallel zu den jeans-objekten gibt es auch eine eigene handcrafted-modekollektion, die sich ebenfalls durch detailreichtum und einen hohen qualitätsstandard auszeichnet. wer die originellen denim-objekte in natura sehen möchte, kann diese übrigens als schaufensterdekoration in den weltweiten g-star-stores betrachten.
helmut wolf
pool journal